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im Berliner Roten Rathaus Kreativer Qualitätswettbewerb bei frischen Lebensmitteln gefordert Durch die Billigpreisstrategien großer Handelsketten werden kleinere und mittelständische Händler wie Lebensmittelfachgeschäfte und der Wochenmarkthandel in ihrer Existenz gefährdet. Die Bundesregierung verschärft deshalb das Verbot des Lebensmittelverkaufs unter Einstandspreis. Aus diesem Anlass veranstaltete der Verband der Deutschen Großmärkte, GFI, am Freitagabend in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema Preisdumping - Auswirkungen auf Erzeuger, Handel und Verbraucher¿. Über 160 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien waren der Einladung von GFI in den Wappensaal des Roten Rathauses gefolgt, um das Thema kontrovers zu diskutieren. Ein hoher Anteil ausländischer Teilnehmer zeigte die internationale Bedeutung des Themas. Die Veranstaltung fand anlässlich der internationalen Fachleitmesse Fruit Logistica 2007 statt.
Katrin Lompscher , Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin wünschte sich in ihrem Grußwort, dass die Bereitschaft der Verbraucher, Qualität zu honorieren, wieder zunimmt. Auch Andreas Foidl , Mitglied des GFI-Vorstandes, betonte den hohen Wert von Lebensmitteln und verurteilte die verantwortungslose Vernichtung von Wertschöpfung. Für das Podium konnte GFI namhafte Vertreter aus den Bereichen Landwirtschaft, Großhandel, Einzelhandel, Politik und Wissenschaft gewinnen. In Kurzvorträgen erläuterten die Podiumsteilnehmer ihre Position zum Referentenentwurf der Bundesregierung und stellten sich anschließend den Fragen der Gäste.
Das Podium (v.l.n.r.):
In der z.T. auch sehr emotional geführten Diskussion stand die Frage im Vordergrund, wie beim Verbraucher wieder das Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln gestärkt werden kann. Denn Preisdumping hat für Wirtschaft, Handel und Verbraucher langfristig negative Folgen. Aktuelle Lebensmittelskandale zeigen den Irrsinn der Geiz-ist-geil¿-Mentalität. Einen ausführlichen Report erhalten Sie hier als PDF-Download. Quelle: GFI Pressemitteilung vom 12.02.2007 Info-Service |
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